Arne Jacobsen

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Schon während des Studiums baut Arne Jacobsen Häuser und entwirft Mobiliar. Auf der »Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes 1925« in Paris gewinnt er einen Preis für einen Stuhl und sieht Le Corbusiers berühmten »Pavillon de l‘Esprit Nouveau«. Die neue Architektursprache, auch jene von Mies van der Rohe, beeinflusst den jungen Dänen. Er bringt die Moderne in sein Land, sowohl in der Architektur wie im Design.

Er ergänzt diese mit skandinavischer Reinheit von Material und Struktur und der Liebe zu Funktionalität und organischer Formgebung. Jacobsen glaubt an die ästhetische Erziehbarkeit des Menschen. Unermüdlich arbeitet er daran, alles »so ehrlich und ästhetisch korrekt wie möglich« zu machen. Ein Gesamtkunstwerk ist das 1960 eröffnete SAS Hotel Royal in Kopenhagen, das er bis ins Detail gestaltet. Hierfür entstehen die Sessel »Ei« und »Schwan« sowie etliche Leuchten. Heute zeigt sich dort Zimmer 606 wieder im Original.

Am Erfolgreichsten sind seine grazilen Sperrholzstühle. Von den Modellen »Ameise« und »3107« werden seit 1952 über sieben Millionen verkauft – heute auch in Regenbogenfarben. Der Meister selbst bevorzugte allerdings die dreibeinige Variante in Naturholz.

Vita

• * 1902 Kopenhagen | † 1971 Kopenhagen
• Lehre: Steinmetz, Studium: Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie Kopenhagen
• Arbeitsbereiche: Architektur, Produkt-, Möbel-, Leuchten- und Textildesign

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Stuhl Ameise, Design Arne Jacobsen © www.fritzhansen.com
«Die gültige Form kann man nicht sehen, sondern nur fühlen. Sie stimmt, wenn man darin ruht.»
Arne Jacobsen

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